Gesund wohnen trotz Schimmelpilzallergie

Die neue Wohnung ist eingerichtet und die ganze Familie fühlt sich wohl. Und nach nur wenigen Monaten tauchen die ersten dunklen Flecken an der Wand auf. Kennen Sie diese Situation? Damit sind Sie nicht allein, denn Schimmel ist ein Problem in vielen Wohnungen. Besonders Kinder mit Schimmelpilzallergie trifft das hart. Durch die richtigen Maßnahmen können Sie aber den Schimmel verhindern.

Wie Schimmelpilze entstehen

Schimmel an den Wänden entsteht oft durch so genannte Wärmebrücken. Diese entstehen an Stellen im Haus, an denen die Wärme schnell nach außen entweicht. Die Wärme aus dem inneren der Wohnung reicht nicht aus, um die kalte Stelle ausreichend zu heizen und es entsteht Feuchtigkeit. Besonders häufig treten solche Wärmebrücken an Fenstern oder in Raumecken auf, da dort verschiedene Materialien aufeinander treffen. In alten Häusern entstehen oft sehr viele Wärmebrücken, allerdings sind auch neu gebaute Häuser vor solchen Problemen nicht sicher. Bei test.de Erfahren Sie, wie Sie Wärmebrücken finden können. Bei zu starken Wärmebrücken hilft nur eine Sanierung des Gebäudes. Aber auch bei gut gedämmten Wohnungen kann durch falsches Handeln der Bewohner Schimmel entstehen, der Schimmelpilzallergie hervorruft.

Gerade für Kinder reagieren oft empfindlich auf Schimmel, wenn sie ihm zu oft ausgesetzt sind. Häufig treten dann Husten, Schnupfen und Atemprobleme auf. Aus diesem Grund sollten sie Ihre Kinder nicht den Keller betreten lassen, denn dort ist die Feuchtigkeit und die Schimmelpilzbildung erhöht. Am besten wählen Sie als Kinderzimmer ein Zimmer mit nur einer Außenwand aus, die Gefahr der Schimmelbildung ist dort geringer. In der Wohnung können Sie mit einigen Tricks gegen Schimmel und somit gegen die Schimmelpilzallergie vorgehen.

Richtig lüften

Eine einfache Art Schimmel zu vermeiden ist das richtige Lüften. Grundsätzlich sollten die Fenster nicht den ganzen Tag gekippt bleiben, denn dadurch senkt sich die Temperatur um das Fenster herum schnell, während die Raumtemperatur nur langsam abnimmt. Das kann die Schimmelbildung am Fenster zusätzlich verstärken und Schimmelpilzallergie auslösen. Besser ist es das Fenster für wenige Minuten komplett zu öffnen. Die Temperatur sinkt dadurch im ganzen Raum gleichmäßig ab. Wenn möglich sollten mehrere Fenster geöffnet werden, damit die Luft besser zirkulieren kann. Scheuen Sie sich nicht auch bei Regen zu lüften. Die Außenluft ist dann zwar etwas feucht, aber noch immer trockener als die warme Zimmerluft. Schauen Sie sich auch Ihren Mietvertrag ruhig mal genau an, denn die richtige Lüftung ist dort in vielen Fällen beschrieben.

Feuchte Luft vermeiden

Wenn das Lüften allein nicht hilft, kann zu weiteren Tricks gegriffen werden um Ausbrüche von Schimmelpilzallergie zu vermeiden. Bei Außenwänden sollten die Möbel keinen direkten Kontakt zur Wand haben, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann. Für gleichbleibende Luftfeuchtigkeit sorgen z.B. Geräte wie der Duracraft DD TEC10E Luftentfeuchter. Wäsche sollte möglichst selten in der Wohnung trocknen. Wenn es nicht anders geht, dann sollte häufig kurz gelüftet werden. Im Bad kann man Schimmel bekämpfen, indem man nasse Oberflächen direkt abtrocknet. Generell gilt: Wenn viel Feuchtigkeit entsteht, dann sollte man dafür sorgen, dass diese sich nicht in der Wohnung verteilt. Schließen Sie also vor Allem die Tür des Kindezimmers, damit keine Feuchtigkeit in den Raum dringt.

Homöopathie gegen Schimmelpilzallergie

Mit Homöopathie kann man die Symptome der Schimmelpilzallergie bekämpfen, damit Kinder und somit auch die Eltern ruhig schlafen können. Vor allem das Inhalieren von Dämpfen mit diversen Ölen oder Aromen kann gegen die Atembeschwerden helfen. Gegen die brennenden Augen helfen Kräuterumschläge oder Salben. Allerdingt hängt der Ablauf der Behandlung davon ab, auf welche Sorte von Schimmel das Kind allergisch reagiert. Fragen Sie einen Heilpraktiker um Rat.

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, können sich auch Kinder mit Schimmelpilzallergie in der Wohnung wohl fühlen.

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