Begleitende Homöopathie in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, das ist jedem klar und dennoch durchleben viele werdende Mütter in den neun Monaten bis zur Geburt Phasen mit körperlichen und psychischen Beschwerden. Muss eine Schwangere medikamentös behandelt werden, hat das Auswirkungen auf das Kind. Darum muss ein Arzt den Wirkstoff und die Dosis zur Behandlung einer Schwangeren besonders sorgfältig auswählen. Viele werdende Mütter bevorzugen die sanfte Wirkung der Homöopathie in der Schwangerschaft.

Bevor Sie aber während der Schwangerschaft homöopathische Mittel einnehmen, sollten Sie unbedingt den Rat eines erfahrenen Homöopathen einholen! Welche Mittel während der Schwangerschaft Ihre homöopathische Hausapotheke füllen, muss sorgfältig geprüft werden, um jedes Risiko auszuschließen. Selbst wenn Sie während der Schwangerschaft ein homöopathisches Schmerzmittel einnehmen wollen, sollten Sie vorher einen Fachmann befragen.

Homöopathie in der Schwangerschaft wirkt sich positiv auf das Neugeborene aus

Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau, die von einer Reihe körperlicher und seelischer Veränderungen begleitet ist. Der Entwicklungsprozess zur Mutter verläuft nicht in jedem Fall harmonisch, manche Frauen finden erst allmählich ihre neue Balance. Homöopathie und Schwangerschaft passen sehr gut zusammen, da die komplexen Beschwerden eine ganzheitliche Behandlung, wie sie für die Homöopathie charakteristisch ist, erfordern. Mütter, die schon vor der Schwangerschaft eine homöopathische Behandlung mit einem Konstitutionsmittel begonnen haben, können diese Behandlung in der Regel fortsetzen, allerdings raten viele Experten zu niedrigeren Potenzen bei Homöopathie in der Schwangerschaft.

Nutzt eine Frau Homöopathie zur Schwangerschaftsvorbereitung und lässt sich während der Schwangerschaft homöopathisch begleiten, ist sie ausgeglichener und leidet weniger unter den typischen Befindlichkeitsstörungen wie Übelkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Muskelkrämpfen oder Sodbrennen. Hebammen, die eine Schwangerschaft begleiten, beobachten, dass bei einer Behandlung der Schwangeren mit Homöopathie die Neugeborenen besonders gesund und ausgeglichen sind – sie haben einen guten Start in das Leben.

Befindlichkeitsstörungen während der Schwangerschaft mit Homöopathie behandeln

Fast jede zweite Schwangere leidet in den ersten Schwangerschaftsmonaten unter Übelkeit oder Erbrechen. Ursache dieser Beschwerden, die nach wenigen Wochen verschwinden, sind in der Regel nicht Magen- oder Verdauungsprobleme. Manchmal hilft es, häufiger kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Bei der Wahl eines homöopathischen Mittels muss berücksichtigt werden, wann die Beschwerden auftreten, ob sie durch Essen verstärkt werden oder nachlassen oder ob sie eventuell durch Stress verursacht werden.

Stimmungsschwankungen im Verlauf der Schwangerschaft sind nicht ungewöhnlich. Einerseits freut sich die Mutter auf das Kind, andererseits macht sie sich Sorgen, ob sie und der Partner der neuen Rolle gerecht werden können. Das ist nicht problematisch, hält allerdings eine schwermütige Stimmung lange Zeit an, sollten Sie sich Hilfe suchen. Es gibt wirksame homöopathische Mittel, die Ihnen helfen werden – von einer Selbstbehandlung ist dringend abzuraten.

Viele Frauen leiden vor allen Dingen in den letzten Schwangerschaftswochen unter Schlafstörungen, die zum Teil durch die psychische Belastung, aber auch durch die eingeschränkte Beweglichkeit verursacht werden. Meiden Sie schwere Mahlzeiten am Abend, unternehmen Sie einen Spaziergang oder nehmen Sie Fußbäder mit ansteigender Temperatur. Sanfte homöopathische Mittel beruhigen und erleichtern das Einschlafen.

Bewährte Mittel der Homöopathie in der Schwangerschaft
bei Übelkeit und Erbrechen

  • Nux vomica
  • Sepia officinalis
  • Colchicum autumnale

bei Stimmungsschwankungen

  • Aurum
  • Cimicifuga
  • Natrium muriaticum

bei Schlafstörungen

bei Sodbrennen

  • Pulsatilla pratensis
  • Capsicum annuum

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