Beschwerden beim ersten Zahnen mit Homöopathie behandeln

Sind Babys im Alter von 5 bis 7 Monaten sehr unruhig, schreien viel und lassen sich durch liebevolle Zuwendung kaum trösten, ist das in der Regel kein ernsthafter Grund zur Beunruhigung. Der erste Milchzahn will durchbrechen und verursacht das nicht zu übersehende Unwohlsein. Dieser natürliche Entwicklungsschritt, der sich durch das Auftreten zahlreicher unangenehmer Symptome ankündigt, wird als „Zahnen“ bezeichnet.

Die verschiedenenartigen Beschwerden, die im Zusammenhang mit dem Wachsen der ersten Zähne auftreten, machen vielen Babys sehr zu schaffen und sorgen in dieser Entwicklungsphase oft für deutliche körperliche und psychische Beeinträchtigungen. Es gibt aber auch Kinder, denen das Zahnen keinerlei Beschwerden verursacht. Treten aber Symptome auf, können Sie das Zahnen mit Homöopathie behandeln und so Ihrem Kind diese schwere Zeit etwas leichter machen.

Beschwerden im Zusammenhang mit dem Zahnen

Typische Symptome beim Zahnen sind Rötungen, Schwellungen und Entzündungsvorgänge auf der Zahnleiste. Das Baby reagiert auf Berührungen des Zahnfleisches mit deutlicher Schmerzempfindlichkeit. Ist das Kind 5 – 7 Monate alt, erscheinen die ersten Schneidezähne. Die vorderen Backenzähne werden bei den meisten Kindern im Alter von 12 bis 18 Monaten sichtbar und die Eckzähne sind um den zweiten Geburtstag zu sehen.

Die Region um den Mund herum kann in der Zeit des Zahndurchbruchs wund werden und auch der Po ist in dieser Zeit verstärkt vom Wundsein betroffen. Auffällige Symptome beim Zahnen sind weiterhin Veränderungen des Stuhls, manche Kinder leiden während des Zahnens unter Durchfällen, andere unter hartem Stuhlgang. Gelegentlich ist das Zahnen von leichtem Fieber begleitet, die Anfälligkeit gegen Infekte ist deutlich erhöht. Insgesamt sind viele Babys oft weinerlich und unausgeglichen, wenn die Zähnchen wachsen.

Kann Homöopathie das Zahnen erleichtern?

Die Vielzahl der Symptome zeigt, dass das Zahnen offensichtlich ein sehr komplexer Entwicklungsschritt ist, der nicht nur die Schleimhäute, sondern auch das Immunsystem und die Psyche des Babys beeinflusst.

Für Eltern, die sich mit Homöopathie beschäftigen, ist es daher einleuchtend, dass sich beim Zahnen die Homöopathie nicht nur auf die Behandlung der einzelnen Symptome beschränkt. Der Homöopath strebt eine ganzheitliche Therapie an, die sowohl die körperlichen, als auch die seelischen Besonderheiten des Kindes berücksichtigt. Nur so lässt sich eine erfolgreiche Konstitutionsbehandlung durchführen. Zusätzlich kann das Beißen auf harten Gegenständen die Beschwerden lindern, manche Eltern kühlen den Beißring zusätzlich.

Bewährte Mittel Homöopathie-Behandlung beim Zahnen

  • Chamomilla
  • Kreosotum
  • Calcium phosphoricum
  • Magnesium phosphoricum

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