Medikamente können für Kinder zum Problem werden

Wann zeigen Kinder diffuse Krankheitserscheinungen? Bevorzugt am Wochenende, wenn weder der Kinderarzt noch der Naturheilpraktiker zu erreichen sind. Gerade dann ist die Versuchung groß, den quengelnden Kleinen eine Minidosis der bewährten Mittel gegen Schmerzen und Fieber aus der Hausapotheke zu verabreichen. Doch das kann mehr schaden als nutzen, nicht grundlos setzt sich die EU-Kommission seit Jahren für spezielle Medikamente für Kinder ein.

Ein Kinderorganismus funktioniert anders

Wirkstoffe, die bei erwachsenen Menschen problemlos helfen, können im Organismus eines Kleinkindes auch schon in geringer Dosis zu schweren Schädigungen der Organe oder anderen Nebenwirkungen führen. Bei größeren Kindern hingegen kann der erhöhte und schnelle Stoffwechsel die Wirkung eines Medikaments verhindern.

Es ist nicht nur schwierig, sichere Testreihen für diese Substanzen durchzuführen, auch viele Trägerstoffe sind für Kinder ungeeignet, z. B. wenn es sich um alkoholische Auszüge handelt. Umso wichtiger ist es, die richtigen Medikamente für Kinder auszuwählen. Wenn Sie im Beipackzettel keine passende Dosierung finden oder sogar den Hinweis, dass das Mittel für Kinder ungeeignet ist, sollten Sie kein Risiko eingehen.

Nicht jede Darreichungsform ist kindgerecht

Vielen Kindern fällt es schwer, Tabletten herunterzuschlucken. Auch lassen sie sich nicht von dem Sprichwort überzeugen, dass gute Medizin bitter schmecken muss. Nach einer schlechten Erfahrung in diese Richtung entwickeln Kinder eine unglaubliche Energie, um die Medikamenteneinnahme zu verweigern. Ersparen Sie Ihrem kranken Kind und sich selbst diesen Stress.

Besonders Medikamente für Kinder werden oft als Tropfen oder Saft angeboten, die im besten Fall sogar schmecken. Falls Ihr Kind auch den Löffel verweigert, können Sie die Medizin in ein Getränk oder etwas Joghurt mischen. Bei kleinen Kindern ist die Gabe eines Zäpfchens meist unkompliziert. Wärmen Sie es erst in der Hand oder in Ihrer Hosentasche an und tauchen Sie die Spitze des Zäpfchens in etwas Babycreme. So lässt es sich schnell und schmerzlos einführen. Doch ab einem gewissen Alter weigern sich die meisten Kinder gegen Zäpfchen.

Sie können auch zu homöopathischen Medikamenten für Kinder greifen. Globuli bereiten Kindern keine Schwierigkeiten, manche sind sogar ganz versessen auf die kleinen weißen Kügelchen.

Krankheiten gehören zur Entwicklung

Es klingt paradox, doch kleine Kinder brauchen ein gewisses Maß an Infektionen, um sich gesund entwickeln zu können. Homöopathische und pflanzliche Medikamente für Kinder aber geben dem Körper die Chance, sich gegen spätere Angriffe zu wappnen. Eine breite Palette kindgerechter Produkte für die typischen Kinderbeschwerden finden Sie bei Anbietern wie Billigmed. Wenn sich die Symptome jedoch verschlimmern, ist ärztlicher Rat gefragt.

Weiterführende Informationen zur EG-Verordnung zu Arzneimitteln für Kinder, die 2007 von der EU erlassen wurde, finden Sie hier.

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